Sie befinden sich aktuell in den reisen-in-asien Blog-Archiven für den folgenden Tag 12.2.2008.
12.2.2008 von Sibylla.
Hallo, Ihr habt ja lange nichts neues von mir aus Südostasien gehört. Die Internetanbindung ist meist schwach, oder aber auch umständlich herzustellen – so müssen wir fast immer in ein Internetcafé oder ins Businesscenter des Hotels gehen. Auf dem Zimmer klappt die Verbindung fast nie.
Inzwischen waren wir ja in Luang Prabang, eine so entspannte kleine Stadt wie man es sich kaum vorstellen kann. Wunderhübsch dazu, Tempel ohne Ende, kleine Pinten und Boutiquen, Cafés und Restaurants, und die alten Häuser – häufig ehemalige Residenzen der Royal family – sind meist zu Gasthäusern umfunktioniert worden. Das sieht entzückend aus, lässt allerdings manchmal den Komfort etwas vermissen. Die Vegetation ist üppig und herrlich tropisch, der Mekong und der Nan Khan Fluss treffen sich dort und bilden die Landzunge, auf der Luang Prabang liegt.
Unser Guest House lag direkt oberhalb des Mekong, auf einer ziemlich hohen Klippe - wenn man den Hochwasseranzeichen glauben darf, liegt es während der Regenzeit knapp über Flussniveau!
Wir haben zwei schöne Ausflüge gemacht, einen zu einer Buddhahöhle in einem kleinen Karstgebirge, ca 2 Std. von Luang Prabang, und einem zu einem Wasserfall (oder eher 10), das war so unwirklich schön dort, dass man es kaum fassen konnte. Es gab auch Badepools und eine verfallene Villa dort….. sehr romantisch.
Also Luang Prabang käme gut in Frage “nach dem Burnout” wie ein Schweizer uns sagte, der dort ein Gästehaus und ein sehr gutes Restaurant betreibt. Oder sollte man doch nicht mehr solange warten? Abträglich wäre die lange heisse Regenzeit (rund 8 Monate im Jahr) und die Tropenseuchen……
Möglicherweise ist auch das Tempo für uns ein bisschen ZU langsam - so war doch der mehrmals vorbestellte Flughafentransport um die vereinbarte Zeit nicht da - und da werden wir doch schon wieder unruhig!!!
Wir sind dann über Bangkok nach Phnom Penh geflogen, in P.P. hatten wir nur einen Vormittag, den wir aber gut genutzt haben bei der Besichtigung des königlichen Palastes und des Nationalmuseums.
Im Nationalmuseum sieht man hauptsächlich Exponate aus Angkor - allerdings so schäbig präsentiert, dass man weinen möchte. Wer so wie Anni und ich in Berlin die Angkor-Ausstellung gesehen hat, möchte dann doch mal dem Museumdirektor in Kambodscha einen Tipp geben….
Per Schnellboot kamen wir dann gestern hier in Chau Doc im Mekong Delta an. Geschäftiges Treiben, wie immer in Vietnam! Laut knatternde Bootsmotoren auf der Flussseite, laut knatternde Mopeds auf der anderen Seite, oder wie Anni bemerkte “Hier darf man aber auch keine Migräne haben!”
Gleich geht´s los mit dem Jeep auf den Sam-Berg. Ciao, bis bald!
Geschrieben in Mekong | Keine Kommentare »