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17.2.2008 von Sibylla.
Geschrieben am 15. Februar
Heute machen wir uns auf den Weg nach Phan Thiet (das spricht sich „Fan Ti-et“). Die Fahrt soll ca 7 Stunden dauern, aber wir haben an der Fähre schon fast eine Stunde angestanden, so dürfte es wohl etwas länger dauern. Wir überqueren den Mekong Und damit verlassen wir ihn dann auch endgültig, denn Phan Thiet liegt viel weiter nördlich am Strand und schon nicht mehr im Mekong Delta. Den Fluss kennen wir jetzt inzwischen auf fast seiner ganzen Länge von 4500 km, von Tibet über Yunnan, Laos und Kambodscha bis fast zu seiner Mündung hier in Vietnam. Schon sehr eindrucksvoll! In Phan Thiet haben wir ausnahmsweise mal 2 Beach Bungalows im Victoria Hotel. Eigentlich gehören zu der Tour „normale Zimmer“, aber als wir Wolfgang hinzubuchen wollten, waren die nicht mehr frei. Um so besser! Wir werden einen Halbtagesausflug zu den Sanddünen machen, die sehr eindrucksvoll sein sollen, richtige Sahara-Stil Dünen! Der Ort soll ein Surfer- und Windsurferparadies sein und zudem einem netten kleine Fischerhafen haben, recht dicht beim Hotel.
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17.2.2008 von Sibylla.
Geschrieben am 14. Februar
Ich hoffe, Ihr habt alle einen schönen Valentinstag und habt große Blumensträuße von Euren Männern bekommen… Ich durfte heute mal gaaaanz früh aufstehen und dann mit einem wunderschönen alten Holzschiff rausfahren auf den Mekong. Die Uhrzeit war ein bisschen gruselig, aber schließlich wollte man uns den Genuss zuteil werden lassen, den Mekong bei Sonnenaufgang zu erleben. Wir haben ein schönes Frühstück serviert bekommen, und danach waren wir beim Schwimmenden Markt angekommen. Der läuft dann schon ein paar Stündchen, gegen 4h beginnt er und gegen 10h endet er – Frühaufsteher, die Vietnamesen, eindeutig! Der Markt selber war toll, wir sind dann in kleinere Boote umgestiegen, um uns direkt ins Treiben zu mischen. Jedes Händlerboot hatte eine Frucht oder ein Gemüse seiner Ladung an einen kleinen Mast gebunden, so dass man leicht den Ananashändler finden konnte! Wir haben viele Fotos gemacht und auch gefilmt – leider war es zu früh und zu diesig für richtig gute Fotos, die so bunt sind wie die Stimmung dort. Da wir dann schon mal in kleinen Bötchen saßen, sind wir gleich weitergefahren: zu einer Reisnudelmanufaktur
im Familienbetrieb und einer Obstplantage. Wolfgang hat sich getraut, so eine kleine „Monkey Bridge“ zu überqueren, das sind zwei Bambusrohre oder Baumstämme, in der Mitte zusammen gebunden und auf sehr einfache Art gestützt. Über Neujahr (das ist hier das Tet-Fest, gleichzeitig mit dem Chinesischen Neujahrsfest) stellt offensichtlich jeder Aprikosenbäumchen in seinen Garten, die leuchtend gelb und sehr hübsch blühen. Manche davon sind Bonsais. Sie sollen Glück bringen. Die Baumschulen nehmen sie alle hinterher wieder in Pflege, so sind große Trupps mit Schubkarren mit den Bäumchen unterwegs zum „Landschaftsdesigner“, um sie bis zum nächsten Jahr aufbewahren zu lassen.
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13.2.2008 von Sibylla.
Heute Vormittag gammeln wir im Hotel rum – mir kommt das sehr entgegen, weil ich nach einem Magen-Darm-Virus noch immer nicht völlig wieder hergestellt bin. Einziger Trost: 85% aller Touristen bekommen den während ihres Urlaubs in diesen Ländern hier, so war schon abzusehen, dass ich da mitspielen durfte. Hoffen wir, dass Wolfgang und Annika zu den restlichen 15% gehören…. Wir sitzen hier am Pool auf der Terrasse vor dem Hotel, die Hintergrundmusik stellen die knatternden Bootsmotoren. An unserer Anlegestelle blühen die Wasserhyazinthen , dass es nur so eine Pracht ist. Sie treiben in großen Feldern den Fluss hinunter und klemmen sich dann in manchen Ecken fest. Einige der kleinen Kanäle sind vollkommen damit zugewachsen, so dass wir annehmen, dass die kleinen Boote sich jeden Morgen erneut den Weg freihacken müssen. Heute gegen 13h geht´s los, mit dem Auto nach Can Tho, ebenfalls im Mekong Delta gelegen, morgen heisst es dann früh aufstehen: Wir machen eine Frühstücksfahrt mit der „Lady Hau“, einem Schiff der Victoria Hotelkette – wir verlassen das Hotel um 6:30!!! Am nächsten Tag müssen wir dann fast ebenso früh aufstehen, Abreise nach Phan Thiet am Strand um 8h, Fahrt 7 Stunden! Am nächsten Tag: 8h Abfahrt zu den Mui Ne Sanddünen http://de.wikipedia.org/wiki/M%C5%A9i_N%C3%A9
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12.2.2008 von Sibylla.
Hallo, Ihr habt ja lange nichts neues von mir aus Südostasien gehört. Die Internetanbindung ist meist schwach, oder aber auch umständlich herzustellen – so müssen wir fast immer in ein Internetcafé oder ins Businesscenter des Hotels gehen. Auf dem Zimmer klappt die Verbindung fast nie.
Inzwischen waren wir ja in Luang Prabang, eine so entspannte kleine Stadt wie man es sich kaum vorstellen kann. Wunderhübsch dazu, Tempel ohne Ende, kleine Pinten und Boutiquen, Cafés und Restaurants, und die alten Häuser – häufig ehemalige Residenzen der Royal family – sind meist zu Gasthäusern umfunktioniert worden. Das sieht entzückend aus, lässt allerdings manchmal den Komfort etwas vermissen. Die Vegetation ist üppig und herrlich tropisch, der Mekong und der Nan Khan Fluss treffen sich dort und bilden die Landzunge, auf der Luang Prabang liegt.
Unser Guest House lag direkt oberhalb des Mekong, auf einer ziemlich hohen Klippe - wenn man den Hochwasseranzeichen glauben darf, liegt es während der Regenzeit knapp über Flussniveau!
Wir haben zwei schöne Ausflüge gemacht, einen zu einer Buddhahöhle in einem kleinen Karstgebirge, ca 2 Std. von Luang Prabang, und einem zu einem Wasserfall (oder eher 10), das war so unwirklich schön dort, dass man es kaum fassen konnte. Es gab auch Badepools und eine verfallene Villa dort….. sehr romantisch.
Also Luang Prabang käme gut in Frage “nach dem Burnout” wie ein Schweizer uns sagte, der dort ein Gästehaus und ein sehr gutes Restaurant betreibt. Oder sollte man doch nicht mehr solange warten? Abträglich wäre die lange heisse Regenzeit (rund 8 Monate im Jahr) und die Tropenseuchen……
Möglicherweise ist auch das Tempo für uns ein bisschen ZU langsam - so war doch der mehrmals vorbestellte Flughafentransport um die vereinbarte Zeit nicht da - und da werden wir doch schon wieder unruhig!!!
Wir sind dann über Bangkok nach Phnom Penh geflogen, in P.P. hatten wir nur einen Vormittag, den wir aber gut genutzt haben bei der Besichtigung des königlichen Palastes und des Nationalmuseums.
Im Nationalmuseum sieht man hauptsächlich Exponate aus Angkor - allerdings so schäbig präsentiert, dass man weinen möchte. Wer so wie Anni und ich in Berlin die Angkor-Ausstellung gesehen hat, möchte dann doch mal dem Museumdirektor in Kambodscha einen Tipp geben….
Per Schnellboot kamen wir dann gestern hier in Chau Doc im Mekong Delta an. Geschäftiges Treiben, wie immer in Vietnam! Laut knatternde Bootsmotoren auf der Flussseite, laut knatternde Mopeds auf der anderen Seite, oder wie Anni bemerkte “Hier darf man aber auch keine Migräne haben!”
Gleich geht´s los mit dem Jeep auf den Sam-Berg. Ciao, bis bald!
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